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200 Jahre

Donnerstag, 23.09.2021, Universität, Forschen

Am 25. März 1821 wurde die griechische Revolution ausgerufen. Die Uni Graz widmete diesem Ereignis ein Symposium

Im Jahre 1453 wurde Konstantinopel, die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches, von Sultan Mehmed II erobert. Fast vier Jahrhunderte dauerte die osmanische Herrschaft über große Teile des oströmischen Reiches, darunter auch das heutige Griechenland. 1821 wurde der Aufstand der Griechen gegen die Osmanen ausgerufen. Das befreite Hellas musste sich nach der Stunde null auch mit seiner neuen und alten Geschichte auseinandersetzen. Das Symposium „Das befreite Griechenland und die klassische Antike / Η απελευθερωμένη Ελλάδα και η κλασική αρχαιότητα (1821–2021)“an der Universität Grazin Kooperation mit dem Archäologiemuseum Joanneum beleuchtete die Hintergründe dieses Neuanfangs und die Rolle der klassischen Antike.
 

„Als Griechin der Diaspora war es meine Pflicht, dieses wichtige historische Ereignis auch im Ausland bekannt zu machen. Es steht in enger Verbindung mit der Intensivierung der Erforschung der klassischen Antike”, erzählt Organisatorin Elli Papazoi. Begleitend zur Tagung zeigte eine Ausstellung verschiedene Aspekte der griechischen Revolution. Fokussiert wurde auf die Themen „Hellenische Bildung während der türkischen Herrschaft“, „die Inspiratoren des Befreiungskampfes“, die entscheidenden Schlachten“ sowie „der Beitrag der Philhellenen“, welche die griechische „Landschaft“ vor, während und nach der Revolution geprägt haben. Die Ausstellung fand in Kooperation mit dem Museum der Griechischen Geschichte von Pavlos Vrellis in Ioannina und dem Museum für Philhellenismus in Athen statt. Sowohl das Symposium als auch die Ausstellung standen unter der Schirmherrschaft des “Greece 2021” Committee und der Botschaft der Hellenischen Republik in Österreich.

Das Symposium umfasste Vorträge griechischer, österreichischer und deutscher WissenschafterInnen aus den Disziplinen Geschichte, Politikwissenschaft, Archäologie, Kunstgeschichte und Philologie. Ziel des Symposiums war es, den Facettenreichtum des Griechischen Befreiungskampfs und dessen Folgewirkungen auf Europa, 200 Jahre nach seinem Ausbruch, zu beleuchten. Darüber hinaus wurden verschiedene Ausdrucksformen des Philhellenismus vorgestellt und diskutiert, darunter auch die Entwicklung der Erforschung der klassischen Antike, da sich gerade die Archäologie hiervon ausgehend zu einer anerkannten Wissenschaft entwickeln konnte.
 

Institutsleiter und Archäologe Peter Scherrer konnte zum Auftakt der Tagung am 16. September die gegenwärtige Botschafterin Griechenlands in Österreich, Katharina Koika, begrüßen.

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