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Vier der Besten

Dienstag, 20.11.2018, Studieren

Würdigungspreis des Wissenschaftsministeriums für AbsolventInnen der Universität Graz

„Buben weinen nicht.“ Was ist dran an diesem Spruch? Gabriela Hofer interessierte sich im Rahmen ihrer Masterarbeit im Fach Psychologie für Geschlechtsunterschiede bei der „Gefühlsansteckung“ und emotionalen Erholung. Für ihre Untersuchung spielte sie jungen Frauen und Männern Lautäußerungen vor, die Ärger, Angst, Trauer und Fröhlichkeit zum Ausdruck brachten. Dabei wurden die Herzfrequenz und die elektrische Aktivität der Gesichtsmuskeln der ProbandInnen aufgezeichnet und anschließend die Testpersonen zu ihren Gefühlen befragt. Das Ergebnis: Nur in der Aktivität der Gesichtsmuskulatur zeigten sich Geschlechtsunterschiede: Frauen reagierten in dieser Hinsicht bei Ärger, Angst und Trauer stärker. Ihre mit Sehr gut beurteilte Masterarbeit, betreut von Ilona Papousek, sowie insgesamt ausgezeichnete Studienleistungen brachten Gabriele Hofer die Auszeichnung mit dem Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung ein. Am 12. November 2018 wurden sie in der Aula der Wissenschaften in Wien verliehen. Unter den insgesamt 50 Prämierten waren auch die Uni-Graz-AbsolventInnen Elisabeth Paar, Sandra Maria Pfister und Lukas Spielhofer.

Die Juristin Elisabeth Paar hatte in ihrer Diplomarbeit Staatsverweigerer und elterliches Erziehungsrecht aus grundrechtlicher Perspektive analysiert. Die Soziologin Sandra Maria Pfister war Deutungsmustern des Katastrophischen sowie deren institutioneller Einbettung im österreichischen Katastrophenschutz nachgegangen; und Lukas Spielhofer, Absolvent eines Lehramtsstudiums mit den Unterrichtsfächern Latein und Griechisch, hatte die Dichtungsprogrammatik im Werk „Mythiamboi“ des Fabeldichters Babrios untersucht.

Der Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung wird seit 1990 an die 50 besten AbsolventInnen eines Diplom- bzw. Masterstudiums des vergangenen Studienjahres vergeben. Er ist mit insgesamt 3 000 Euro dotiert. Nominiert werden die KandidatInnen von den österreichischen Universitäten und der Fachhochschulkonferenz.

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