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Auf der Spur nach Leben

Montag, 25.06.2012, uni.on > Forschen, Forschen, uni.on > Top News, Geisteswissenschaften

Der jüdische Friedhof in Graz - Uni und SchülerInnen gestalten eine Ausstellung

Historiker der Karl-Franzens-Universität und SchülerInnen des Akademischen Gymnasiums haben im Vorjahr gemeinsam den jüdischen Friedhof in Graz erforscht. Das Ergebnis dieser außergewöhnlichen Zusammenarbeit liegt nun in Form einer Ausstellung vor, die am 25. Juni in der Grazer Synagoge eröffnet wird. Die Schau „Ihre Seele möge eingebunden sein in den Bund des Lebens. Der jüdische Friedhof von Graz“ bietet anhand von Fotos und Dokumenten einen Überblick in die erstmalig vorgenommene Gesamtdokumentation der Gräber von etwa 1.500 Jüdinnen und Juden. Sie macht mit ausgewählten Biographien auch Schicksale der jüdischen Gemeinde lebendig.

„1863 in Wetzelsdorf, vor den Toren der Stadt, errichtet, ist der Friedhof heute Zeugnis von der wechselvollen Geschichte jüdischen Lebens in Graz und der Steiermark“, bestätigen die wissenschaftlichen Leiter Dr. Gerald Lamprecht und Dr. Heimo Halbrainer vom Centrum für Jüdische Studien an der Uni Graz. Die beiden Historiker haben mit den SchülerInnen der 7B des Akademischen Gymnasiums die Ausstellung konzipiert und gestaltet. Die Grundlage dafür waren umfangreiche Arbeiten: Gräber fotografieren, Inschriften transkribieren, Interviews führen, Sterbematrikel der jüdischen Gemeinde auswerten und vieles mehr.
„SchülerInnen haben so einen ersten Blick in die Welt der Wissenschaft und des Studiums erhalten, den ForscherInnen wiederum eröffnen sich neue Fragestellungen“, unterstreicht Lamprecht den Mehrwert für beide Seiten.
Die Schnittstelle in der Kommunikation zwischen der Schule und der Universität bildete die KinderUni Graz.
Das Projekt wird im Rahmen von Sparkling Science – einem Programm des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung – realisiert.

Ausstellung „Der jüdische Friedhof in Graz“
Eröffnung: Montag, 25. Juni 2012, 19 Uhr
Synagoge, David Herzog-Platz 1, 8020 Graz
Um Anmeldung wird gebeten:
E-Mail: cjs.graz(at)uni-graz.at
Tel.: 0316 380-8073

Dauer der Ausstellung:
25. Juni – 6. Juli 2012
Mittwoch: 15 bis 19 Uhr
Gegen Voranmeldung auch am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag 11–15 Uhr sowie Dienstag 9 –13 Uhr unter per E-Mail ausstellung(at)ikg-graz.at oder telefonisch 0650/7401324

Der Eintritt ist frei.

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