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Auftakt

Dienstag, 26.03.2019, Universität, Forschen

Vortrag des Außenministers von Nordmazedonien eröffnete "Dimensionen der Europäisierung"

Zum Auftakt des neu eingerichteten Profilbildenden Bereichs „Dimensionen der Europäisierung“ der Universität Graz, sprach am 25. März 2019 Nikola Dimitrov, Außenminister der Republik Nordmazedonien, im Meerscheinschlössl über die EU-Integration seines Landes. Im Sommer 2018 hatten Dimitrov und sein griechischer Amtskollege Nikos Kotzias am Prespa-See an der griechisch-mazedonischen Grenze ein Abkommen unterzeichnet. Es beinhaltet die Umbenennung der Republik Mazedonien in Republik Nordmazedonien und beendet damit den 27-jährigen Streit über den Landesnamen. Im Gegenzug erklärte sich Griechenland bereit, Beitrittsverhandlungen seines Nachbarstaats mit der EU und der NATO nicht weiter zu blockieren. In seinem Vortrag an der Universität Graz erläuterte Dimitrov historische und politische Hintergründe und diskutierte anschließend mit dem Journalisten Norbert Mappes-Niediek über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven. Nicht Abschottung und Ausgrenzung, sondern gegenseitiges Verständnis und sich Öffnen ermöglichen tragfähige Lösungen für Frieden, Freiheit und Demokratie, so der Tenor der Ausführungen des erfahrenen Diplomaten und Politikers. Die EU-Integration biete dem Land die Chance für eine Erneuerung.

Rektorin Christa Neuper unterstrich bei der Eröffnung der Veranstaltung die langjährigen intensiven Beziehungen der Universität Graz zum südosteuropäischen Raum. „In Forschung und Lehre sowie auf institutioneller Ebene gibt es eine Vielzahl an Kooperationen. Allein in Nordmazedonien hat die Universität Graz vier Partneruniversitäten im Rahmen des Programms ERASMUS+“, so Neuper.
Seit 2008 fördert das Zentrum für Südosteuropastudien die interdisziplinäre Vernetzung. Geleitet wird die Einrichtung von Florian Bieber. Der international renommierte Politikwissenschafter und Historiker befasst sich vor allem mit Demokratisierung und Nationalismus in Südosteuropa. Bieber ist nun auch Sprecher des Profilbildenden Bereichs „Dimensionen der Europäisierung“. Dieser bündelt Forschungen über gesellschaftliche Transformationsprozesse in Vergangenheit und Gegenwart, mit einem besonderen Fokus auf Südosteuropa.

Die Veranstaltung am 25. März 2019 wurde vom Zentrum für Südosteuropastudien der Universität Graz gemeinsam mit der Akademie Graz, die damit ihren diesjährigen Länder-Schwerpunkt Nordmazedonien im Rahmen der Serie „Hier ist Europa“ eröffnete, organisiert. Weitere Kooperationspartner waren die Südosteuropa Gesellschaft und das Informationszentrum Europe Direct des Landes Steiermark.

>> Zentrum für Südosteuropastudien

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