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Ausgezeichnete NachwuchsforscherInnen

Montag, 18.03.2013, uni.on > Universität, Universität, uni.on > Top News, Forschen, Karriere & Ehrungen

Josef Krainer-Förderungspreise für fünf junge WissenschafterInnen der Uni Graz

Fünf junge WissenschafterInnen und AbsolventInnen der Karl-Franzens-Universität Graz wurden am 15. März 2013 mit dem „Josef Krainer-Förderungspreis“ ausgezeichnet. Die Verleihung nahm Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer gemeinsam mit Em.Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer, Obmann des „Josef Krainer-Gedächtnisbundes“, und Heinz Krainer in der Aula der Alten Universität in Graz vor.

Die PreisträgerInnen der Uni Graz, die für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen prämiert wurden, sind:

 

Dr. Paula Aschauer (Institut für Arbeitsrecht und Sozialrecht) für ihre Dissertation „Whistleblowing und Corporate Governance – der mitbestimmte Börsengang?“

„Whistleblowing“, zu Deutsch „Pfeife blasen“ oder „verpfeifen“, umschreibt den Vorgang des Aufdeckens von Missständen innerhalb und auch außerhalb von Unternehmen und Organisationen. Die Dissertation gibt einen Überblick über die arbeitsrechtlichen Folgen externen Whistleblowings wie Entlassung und Kündigung. Außerdem stellt sie sich der Frage nach der Verpflichtung und Form für österreichische Betriebe zur Einführung eines internen Whistleblowingsystems; ist die Einführung eines derartigen Systems doch konstitutive Voraussetzung für eine Börsennotierung in den USA.

 

Dr. Victoria Kumar (Centrum für Jüdische Studien) für ihre Dissertation „Auswanderung und Flucht steirischer Jüdinnen und Juden nach Palästina im Kontext der gesamtösterreichischen Alijah bis 1945“

Unter den rund 15.200 nach Palästina ausgewanderten Personen befanden sich zahlreiche jüdische SteirerInnen. Derzeit arbeitet Kumar an einem vom Nationalfonds der Republik Österreich und vom Land Steiermark unterstützten Projekt über die Emigration, Flucht und Vertreibung österreichischer Jüdinnen und Juden nach Palästina in den 1930er und 1940er Jahren.

 

Dr. Florian Mittl (Theologie) für seine Dissertation „Hoffnung als anthropologische Grundkategorie. Fundamentaltheologische Zugänge in Anlehnung an Gabriel Marcel“

Ausgehend von der Frage nach dem Verhältnis von Vernunft und Wahrheit in der postmodernen Welt wird in dieser Arbeit das Denken Marcels mithilfe von Hansjürgen Verweyen und Hans Urs von Balthasar überprüft und ergänzt.

 

Dr. Erika Petritz (Rechtswissenschaften) für ihre Dissertation „Ringbeteiligungen von Aktiengesellschaften“

Petritz untersuchte die Zulässigkeit wechselseitiger Beteiligungen von Aktiengesellschaften. Im österreichischen Aktienrecht fehlt diesbezüglich eine ausdrückliche gesetzliche Regelung. Sie klärte, ob Vollmachtstimmrechte von Banken und Beteiligungen von Verwaltungsgesellschaften die nach dem Investmentfondsgesetz bestehenden Bankaktiengesellschaften beeinflussen können.

 

Ass.-Prof. Dr. Silke Rünger (Institut für Unternehmensrechnung und Steuerlehre) für mehrere Studien zur Frage, inwieweit Steuern beziehungsweise Steuerreformen einen Einfluss auf die Unternehmerstrukturen von Kapitalgesellschaften haben

Rünger konnte für eine Stichprobe europäischer Länder zeigen, dass die Bereitschaft, sich an einer Kapitalgesellschaft zu beteiligen steigt, je geringer die steuerliche Belastung beim Verkauf von Anteilen an Kapitalgesellschaften ist.

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