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Bildung gestalten

Donnerstag, 09.06.2022, Forschen, Geisteswissenschaften, Sozial & Wirtschaftswissenschaften, Umwelt-, Regional- und Bildungswissenschaften, Universität

Die Uni Graz engagiert sich in internationalen Bildungsprojekten. Die aktuellsten im Kurzportrait - Teil 2

Bildung fördern, stärken und auch neu denken: Das ist das Ziel der wissenschaftlichen Projekte mit internationaler Beteiligung, die im Folgenden kurz inhaltlich umrissen werden. Im ersten Teil einer zweitteiligen Serie haben wir die Projekte vorgestellt, die Forscherinnen der Uni Graz koordinieren. Dieser zweite Teil widmet sich jenen vier Erasmus+ Projekten, in denen die Uni Graz Partnerin ist.  


Neues Studium: Bachelor und Meister
Im Rahmen des Projekts SmartVET-HighED soll ein Studium mit integriertem Bachelor- und Meisterabschluss entwickelt werden – im Sinne eines ausbildungsintegrierenden dualen Studiums. Dieses Format ist in Österreich bis jetzt noch nicht vertreten, bietet aber die spannende Klammer, dass sowohl die Meisterausbildung als auch der Bachelorabschluss dem gleichen Level im Europäischen Qualifikationsrahmen zugeordnet sind. Das Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität Graz bringt sich mit seiner Expertise zur beruflichen Bildung und zur Hochschulentwicklung ein. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel ein innovatives Modell entgegen zu stellen und die berufliche Bildung sowohl in Österreich als auch in den Partnerländern um ein wichtiges Element zu erweitern.

Details: 
Projekttitel: Entwicklung eines Studienganges mit integriertem Meister-/Bachelortitel (SmartVET-HighED)
Förderprogramm: Erasmus+ Cooperation Partnership in Higher Education
Koordination: Wirtschaftskammer Steiermark
Projektleitung an der Uni Graz: Peter Slepcevic-Zach, Institut für Wirtschaftspädagogik

 

Inklusion in der Schule
SchulassistentInnen, die selbst eine Lernbeeinträchtigung haben, unterstützen Kinder und Lehrpersonen in der digitalen Welt: So kann schulische Inklusion aussehen. Das Projekt SAID sammelt Erfahrungen von SchulassistentInnen für digitale Bildung, die bereits in einem Modellprojekt in Graz tätig sind. Gleichzeitig werden die Rahmenbedingungen für den bestmöglichen Einsatz solcher SchulassistentInnen in Österreich, Finnland, Irland und Bulgarien ausgelotet. Herzstück des Projekts ist ein Curriculum für die Ausbildung zu SchulassistentInnen für digitale Bildung, das in den Partnerländern zum Einsatz kommen soll. In die Entwicklung und Beurteilung des Curriculums eingebunden sind Personen mit Lernbeeinträchtigungen sowie DirektorInnen, Lehrpersonen und SchülerInnen. 

Details: 
Projekttitel: School Assistance - Inclusive & Digital (SAID)
Förderprogramm: Erasmus+ Cooperation Partnership in Vocational Education and Training
Koordination: atempo Graz
Projektleitung an der Uni Graz: Susanne Seifert, Institut für Bildungsforschung und PädagogInnenbildung

 

Mehrsprachige Schule
Mehrsprachige und mehrkulturelle Kompetenzen und Lernstrategien im Französischunterricht aufbauen und unterstützen: Das ist das Ziel des Projekts „MEMOs - Fr“. Zu diesem Zweck werden im Projekt mehrsprachigkeitsfördernde Module – MEMOs – entwickelt, die das Verstehen von Sprache, die Sprachproduktion und Sprachbewusstheit sowie Akzeptanz und Offenheit gegenüber Sprachen fördern. Die MEMOs können flexibel in den Unterricht integriert werden und tragen zur Entwicklung der Mehrsprachigkeitsdidaktik an Schulen bei, indem sie überwiegend monolingual geprägte Lehrwerke ergänzen. Im Projekt kooperieren Partnereinrichtungen aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz.  

Details: 
Projekttitel: Mehrsprachigkeitsfördernde Module für den Fremdsprachenunterricht (MEMO) - Beispiele für einen sprachen- und kulturensensiblen Anfangsunterricht Französisch (MEMOs - Fr)
Förderprogramm: Erasmus+ Cooperation Partnership in School Education
Koordination: Schulamt der Regierung des Fürstentums Liechtenstein
Projektleitung an der Uni Graz: Barbara Hinger, Institut für Romanistik

 

Informationen verständlich machen 

Täglich sind Menschen mit Informationen konfrontiert, die sie nicht gut oder gar nicht verstehen. Das Projekt CCUV will das ändern. Die Kriterien für leicht verständliche Sprache von capito werden ins Englische, Französische und Italienische übertragen. Daraus entstehen Barrierefreiheitsrichtlinien für diese Sprachen. Außerdem werden Tools entwickelt, die in Trainings eingesetzt werden können. Auch ein Curriculum für die Ausbildung von Menschen mit Behinderungen zu Co-TrainerInnen entsteht. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Inklusion, zur selbstbestimmten Teilhabe und zu einer Kommunikationskultur, die niemanden ausschließt. 

Details: 
Projekttitel: Capito! Compris! Understood! Verstanden! (CCUV)
Förderprogramm: Erasmus+ Cooperation Partnership in Adult Education
Koordination: atempo Graz
Projektleitung an der Uni Graz: Hanna Blum, Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft 

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