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Bildung retten

Donnerstag, 24.02.2022, Universität

Uni Graz hilft bei Wiederaufbau der Bibliothek von Mossul, Heike Wendt leitet Studierendenkonferenz

"Nach so vielen Jahren, die ich mit KollegInnen aus Mossul um ihre Stadt gebangt und ihren Schmerz geweint habe, ist es schön zu sehen, wie die Bibliothek wieder zum Ort der Begegnungen, der Freude an Büchern geworden ist, der mit so viel Lachen, gemeinsamer Erinnerung und sogar Gesang erfüllt wird." Mit diesen Worten berichtet Heike Wendt von der Eröffnung der Universitätsbibliothek, die vom IS in Schutt und Asche gelegt worden war. Vom ursprünglichen Bestand von einer Million Bänden konnte nur ein Teil aus den Trümmern gerettet werden. Als Partnerinstitutionen unterstützten die Uni Graz und die TU Dortmund die Wiederrerichtung mit Buchspenden, Beratungen und Fortbildungen.

Heike Wendt, Professorin für empirische Bildungsforschung mit dem Arbeitsschwerpunkt Chancengleichheit, ist weiterhin im Irak und leitet dort derzeit eine Konferenz für rund 450 Studierende und knapp 100 WissenschafterInnen. Die Themen: nachhaltiger Wiederaufbau und Versöhnung. „Wir beschäftigen uns mit ganz praktischen Alltagsthemen, für die in den starren irakischen Curricula kein Platz ist“, schildert Wendt, „etwa, wie in einer zu 70 Prozent zerstörten Stadt mit den großen Mengen an verbranntem Plastik umgegangen werden kann.“
Die Konferenz ist Teil des Projekts RESI – Rethink Education and Science in Iraq – zum akademischen Wiederaufbau.

 

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