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Bunt und provokant: Investmentpunk Gerald Hörhan

Donnerstag, 24.05.2012, uni.on > Universität, Universität, uni.on > Top News

Einmal mehr stand das Generalthema Finanzen im Mittelpunkt einer Veranstaltung an der Karl-Franzens-Universität Graz. Dazu lud der "Finance Club Graz" den österreichischen Buchautor, Investmentbanker und selbsternannten "Investmentpunk" Gerald Hörhan ein, um über "Wie wehrt sich der Mittelstand gegen Ausbeutung am Finanzsektor" und "Wie wird man finanziell unabhängig?" zu referieren. Mehr als 250 Studierende und Interessierte waren gekommen, um den Tipps, Ratschlägen und kritischen Meinungen des Investmentpunks zu lauschen.

Bewusst provokant gab Hörhan seine Überzeugung wider, dass die Bevölkerung wach gerüttelt werden müsse. Der Staat sorge für keine ausreichende ökonomische Bildung, junge Menschen in Europa würden durch das Finanzsystem stark benachteiligt und nicht befähigt, selbstständig Vermögen aufzubauen. Daher gab er anschauliche Beispiele und Tipps, wie man Vermögen aufbauen könne und auch wie man es auf keinen Fall machen sollte. So gab er seine Meinung zu Eigenheim, eigenem Auto, Job, Investments und Unternehmertum preis. Im Anschluss gab es eine Diskussionsrunde, bei der die Meinung Hörhans von Studierenden kritisch hinterfragt wurde.

Hörhan schloss ein Harvard-Studium in angewandter Mathematik und Betriebswirtschaft mit “Magna Cum Laude” ab, arbeitete für die internationalen Unternehmen McKinsey & Co, JP Morgan und ist nun der Eigentümer und Vorstand eines international tätigen Corporate Finance Unternehmens. In seinen Büchern "Investment Punk: Warum ihr schuftet und wir reich werden, Gegengift – Europa stiehlt euch die Zukunft. Wie ihr euch wehrt" vertritt er sehr offensiv die Position, dass die Mittelschicht der größte Verlierer der wirtschaftlichen Entwicklung sei.

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