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Der Fall der Hypo Alpe Adria

Donnerstag, 15.10.2015, Universität

Irmgard Griss war zu Gast im Politik Café der Uni Graz

Als Leiterin der unabhängigen Untersuchungskommission zur Aufklärung der Vorkommnisse rund um die Hypo Group Alpe Adria hat sie für Schlagzeilen gesorgt. Als mögliche Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl wird ihr Name ebenso häufig genannt. Großen Zuspruch fand Dr. Irmgard Griss daher auch am 14. Oktober 2015, als Ao.Univ.-Prof. Dr. Markus Steppan die wortgewandte Gesprächspartnerin bei der bereits 20. Ausgabe des Politik Café der Uni Graz als Gast begrüßte – erstmals an einem neuen Schauplatz: im beliebten Café Promenade.

Unter dem Titel „Hypo Alpe Adria – das Milliardengrab“ ließen Griss und Steppan die Ereignisse – „eine Chronologie des Scheiterns“ – rund um die Krisenbank Revue passieren. „Es sind auf allen Ebenen Fehler passiert“, konstatierte Griss. Die ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofes und langjährige Vorsitzende des Universitätsrates der Karl-Franzens-Universität sprach sich aber gegen eine generelle Kriminalisierung der Vorgänge aus. Für das Versagen machte die Juristin unter anderem „den wahnsinnigen Ehrgeiz und das rasante Wachstum ohne die entsprechenden Grundlagen dafür“ verantwortlich. Auf die Frage, welche Schlussfolgerung man aus den Hypo-Fall ziehen könne, antwortete Irmgard Griss: „Der Staat als Eigentümerin einer Bank ist absolut ungeeignet.“

 

Video zu Politik-Cafe mit Irmgard Griss

 

Das Politik Café ist Teil der 7. fakultät, des Zentrums für Gesellschaft, Wissen und Kommunikation.

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