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Digitale Rolle

Dienstag, 16.04.2019, Universität, Mitarbeiten

Warum künstliche Intelligenz eher ein Mann ist: Netzwerk beleuchtete Gender-Aspekte in der Digitalisierung 

Ist künstliche Intelligenz geschlechtsneutral? Wie lassen sich soziokulturelle und technische Entwicklungen gleichstellungsorientiert gestalten? Die Koordinationsstelle Geschlechterstudien und Gleichstellung sowie das Zentrum für Digitales Lernen und Lehren machten die Fragen am 12. April 2019 zum Thema eines Workshops der „Gender Mainstreaming Experts International“. Mehr als dreißig Expertinnen aus Universitäten und außeruniversitären Forschungs- und Beratungseinrichtungen, aus Institutionen und Verbänden sowie aus der freiberuflichen Forschung und Beratung fasst das Netzwerk zusammen. Ein Impulsreferat hielt Managerin Karin Grasenick, die mit der Universität Graz in unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeitet.

Die Gründerin von convelop befasst sich unter anderem mit Gender und künstlicher Intelligenz. Grasenick verweist darauf, dass Maschinen, etwa beim Training zur Spracherkennung, auf vergangene Daten zurückgreifen – mit dem großen Manko, dass „die Anzahl traditioneller und männlich geprägter Texte überwiegt“. Auch in vielen Bereichen, in denen Menschen bewertet werden, werde künstliche Intelligenz immer bedeutsamer. Beispiele sind die Personalauswahl, die Kreditwürdigkeit oder die Bewertung des Risikos, eine Straftat zu begehen. Hier lernen Systeme von bisherigen Entscheidungen und reproduzieren dadurch vermehrt Stereotype. „Das wirft uns sicher zurück“, warnt Grasenick vor den Folgen. Wichtig sei es daher, in der technologischen Entwicklung für mehr Beteiligung von Frauen zu sorgen: „Möglichst viele unterschiedliche Perspektiven helfen, Fehler zu vermeiden.“ 

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