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Freitag, 11.10.2019, Forschen

WissenschafterInnen erforschen den Zusammenhang zwischen Schulfreundschaften und dem Deutsch-Erwerb

In österreichischen Schulen spielt die Beherrschung der deutschen Sprache eine Schlüsselrolle – nicht nur für den Unterricht, sondern auch für die soziale Interaktion. Wie schulische Freundschaften den Erwerb von Deutsch als Erst- und Zweitsprache fördern können, erforschen Sabine Schmölzer-Eibinger (Fachdidaktikzentrum Deutsch als Zweitsprache & Sprachliche Bildung) und Katja Corcoran (Institut für Psychologie) von der Universität Graz in einem aktuellen Projekt. Es wird vom Land Steiermark gefördert und in Kooperation mit vier Grazer Partnerschulen, den Volksschulen Brockmann, Jägergrund, Neudau und Schönau, durchgeführt.

Dass ein Netzwerk aus FreundInnen soziale Interaktion ermöglicht und Kindern beim Spracherwerb helfen kann, ist unbestritten – bislang fehlten jedoch empirische Befunde, die diesen Zusammenhang empirisch belegen. Am Projekt „(Un)geteilte Klassen – zum Zusammenhang zwischen sozialen Netzwerken und dem (Zweit)Spracherwerb von Kindern in sprachlich heterogenen Klassen der Primarstufe“ nehmen aktuell insgesamt elf Klassen teil. Erste Ergebnisse des Projekts werden bis Frühjahr 2020 erwartet.

Vertreterinnen der Volksschulen trafen sich kürzlich mit Rektor Martin Polaschek, der, noch in seiner Funktion als Vizerektor für Studium und Lehre, den Kooperationsvertrag der Schulen mit der Universität Graz gemeinsam mit Sabine Schmölzer-Eibinger unterschrieb. Die Universität Graz hat über verschiedene Projekte Kooperationen mit insgesamt 23 Partnerschulen in Graz.

 

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