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Können sich Tiere und Roboter verständigen?

Donnerstag, 30.08.2018, Forschen

Kooperations-Projekt, koordiniert von der Universität Graz, beim Ars Electronica-Festival

Bienen, Fische und Roboter lösen gemeinsam Probleme – was nach Science Fiction klingt, ist im Artificial Life Lab der Universität Graz Realität. Gelungen ist dies im Rahmen des internationalen, mit sechs Millionen Euro geförderten EU-Forschungsprojektes „Animal and robot Societies Self-organise and Integrate by Social Interaction – bees and fish“ – kurz ASSISIbf. Unter der Koordination der Universität Graz haben ForscherInnen aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Portugal und Kroatien erfolgreich eine Verbindung zwischen Tier- und der Maschinengesellschaft hergestellt. Beim Zukunftsfestival Ars Electronica, das am 6. September 2018 in Linz eröffnet wird, sind die gemischten Tier-Roboterschwärme live zu sehen.

„Wir haben Roboter in bestehende Gemeinschaften von Bienen und Fischen eingefügt“, erklärt Projektkoordinator Thomas Schmickl, Leiter des Artificial Life Lab. Diese neuartigen bio-hybriden „Rechensymbiosen“, so Schmickl, suchen effizient nach optimalen oder nahezu optimalen Netzwerkkonfigurationen. „Roboter haben wir so programmiert, dass sie sich von Bienen und Fischen abschauen, wie sie zusammen das Beste für die Gemeinschaft erreichen“, beschreibt der Biologe.
Und die WissenschafterInnen sind zuversichtlich, was die Einsatzmöglichkeiten anlangt: „Durch den Einsatz einer großen Anzahl von Lebewesen könnten zukünftige bio-hybride Anwendungen Netzwerkprobleme von globalen Ausmaßen schneller als heutige Computeralgorithmen lösen, indem sie sich die Parallelität der Informationsverarbeitung von Tierschwärmen zunutze machen.“

>> Mehr über die Präsentation bei der Ars Electronica erfahren

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