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Perspektiven

Dienstag, 31.03.2020, Universität, Forschen

ForscherInnen der Universität Graz beantworten Fragen zur Corona-Krise und stehen auch für Medienanfragen gerne per E-Mail zur Verfügung  

#1: Was tun wir gegen die Angst

Im alltäglichen sozialen Miteinander verbreitet sich derzeit nicht nur das Corona-Virus, sondern auch die Angst davor. Diese rasch um sich greifende Angst vor der Angst gehört aber nicht erst seit Covid-19 zu unserem Alltag – sie ist unserer Sicherheitsgesellschaft längst viral geworden.  

Katharina Eisch-Angus, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie 
katharina.eisch-angus(at)uni-graz.at  

 

#2: Warum hamstern wir

In Corona-Zeiten vorsorgen - sinnvoll, übertrieben, asozial? Philosophin Sonja Rinofner-Kreidl erklärt, welche Rolle Emotionen in Krisensituationen spielen (können), wie wir mit Normalitätsverlust umgehen (sollten) und was in den kommenden Wochen und Monaten besonders wichtig wäre. > Podcast

Sonja Rinofner-Kreidl, Institut für Philosophie 
Sonja.rinofner(at)uni-graz.at  

 

#3: Wie stehen wir trotz Abstand zueinander

Die Krise erlaubt es, dass wir uns wieder bewusst werden, wie viele Abläufe und Tätigkeiten für einen reibungslosen Alltag notwendig sind - und dass wir dieses filigrane Wechselspiel neu wertschätzen. Neue Wertschätzung erfahren auch Grundrechte, die krisenbedingt aktuell stark eingeschränkt werden, deren Wert aber durch den zeitweiligen Verlust für viele neu fassbar wird. 

Katharina Scherke, Institut für Soziologie 
Katharina.scherke(at)uni-graz.at  

 

#4: Wie verhindern wir die Pleitewelle? 

Die Corona-Krise als Beschleuniger für Insolvenzen: Bettina Nunner-Krautgasser legt die Tragweite der aktuellen Situation für UnternehmerInnen dar, spricht über eine drohende Insolvenzwelle und schildet mögliche rechtliche Maßnahmen, die dagegen ergriffen werden können.  

Bettina Nunner-Krautgasser, Institut für Zivilverfahrensrecht und Insolvenzrecht 
bettina.nunner(at)uni-graz.at 

 

#5: Macht das Virus die Zukunft klimafreundlich

Video-Konferenzen statt Dienstreisen, Homeoffice statt zur Arbeit pendeln - was derzeit Notlösungen sind, könnte in Zukunft Standard werden und damit zu einer grundlegenden Veränderung im Sinne einer Nachhaltigen Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft beitragen. Auch regional konzentrierte Produktionsstrukturen, die den ökologischen Fußabdruck Österreichs insgesamt verringern, könnten vorangetrieben werden.  

Karl Steininger, Wegener Center für Klima und Globalen Wandel, Institut für Volkswirtschaftslehre 
karl.steininger(at)uni-graz.at  

 

#6: Wie verändert das Virus unsere Arbeitswelt?  

Arbeitsrechtsexperte Günther Löschnigg diskutiert Themen wie Entgeltfortzahlung, Kündigung, Kurz- bzw. Heimarbeit, Urlaubsanordnung oder Kindersonderbetreuungszeit in Corona-Zeiten.  

Günther Löschnigg, Institut für Arbeitsrecht und Sozialrecht 
guenther.loeschnigg(at)uni-graz.at 

 

#7: Wie werden die Regale wieder voll

Marc Reimann sieht in dezentralen Produktions- und Lagerstätten eine Lösung für Lieferengpässe und plädiert für mehr Kreislaufwirtschaft. Diese wäre auch nach der Krise eine enorme Chance im Kampf gegen die globale Erwärmung. 

Marc Reimann, Institut für Produktion und Logistik 
marc.reimann(at)uni-graz.at  

 

#8: Kurbeln Krisen die Märkte an? 

Regeln sich unsere Märkte von alleine, sobald die Krise überstanden ist? Wirtschaftssoziologe Klaus Kraemer gibt einen Ausblick auf mögliche Szenarien nach Corona. Er spricht über notwendige begleitende Maßnahmen, die gesellschaftlichen Folgen und zieht Lehren aus der jetzigen Situation. 

Klaus Kraemer, Institut für Soziologie (Bereich Wirtschaftssoziologie) 
klaus.kraemer(at)uni-graz.at 

 

#9 Schafft das Virus die Demokratie ab? 

Klaus Poier, Experte für Verfassungsrecht, fragt nach den Auswirkungen der Krise auf Demokratie und den Rechtsstaat. Schaffen die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, die auch Grundrechtseinschränkungen mit sich bringen, autoritäre Strukturen? 

Klaus Poier, Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft 
klaus.poier(at)uni-graz.at 

 

# 10 Wie anpassungsfähig ist der Rechtsstaat? 

Karl Stöger beleuchtet aktuelle Maßnahmen zur Eindämmung des Covid-19-Virus auf ihre rechtlichen Aspekte hin: Ausgangsbeschränkungen, Entschädigungen für Wirtschaftstreibende oder individueller Rechtsschutz verlangen rasche Anpassungen der existierenden Gesetze.  

Karl Stöger, Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft 
karl.stoeger(at)uni-graz.at 

 

#11 Wie feiern wir Ostern 2020?

Familienfeiern sind abgesagt, Gläubige dürfen sich nicht mehr zu Gottesdiensten treffen. Die Einschränkung der sozialen Aktivitäten angesichts der Corona-Krise machen es heuer unmöglich, Ostern auf traditionelle Weise zu feiern. Als Fest der Auferstehung Jesu und damit bedeutendstes Fest aller ChristInnen kann und darf Ostern aber nicht ausfallen. Gottesdienste, an denen Gläubige über digitale Medien teilnehmen können, ermöglichen aktives Teilhaben und Mitfeiern und machen trotz räumlicher Distanz lebendige Gemeinschaft erfahrbar.

Christian Wessely, Institut für Systematische Theologie und Liturgiewissenschaft
christian.wessely(at)uni-graz.at

 

#12 Raubt uns die Krise die Menschenwürde?

Wir kämpfen aktuell nicht nur um unsere Gesundheit, sondern auch gegen den finanziellen Ruin vieler Unternehmen. Doch darf die Rettung wirtschaftlicher Existenzen wichtiger sein als die von Menschenleben? Wo bleibt die Würde Einzelner? Philosoph und Theologe Reinhold Esterbauer richtet den Blick auf ethisch höchst problematische Aspekte der Corona-Krise.

Reinhold Esterbauer, Institut für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät
reinhold.esterbauer(at)uni-graz.at

 

# 13: Was können wir aus Pandemien lernen?

Im 14. Jahrhundert wütete die Pest in Europa – als erstes in Italien, über eng vernetze Handelsrouten aus dem asiatischen Raum eingeschleppt, mit desaströsen Folgen. Klingt bekannt? Historiker Hannes Johannes Gießauf zieht verblüffende Parallelen zwischen damals und heute und erklärt, wie Gesellschaft, Wirtschaft und Medizin mit der Pest-Pandemie umgegangen sind. > Podcast

Johannes Gießauf, Institut für Geschichte
johannes.giessauf(at)uni-graz.at

 

# 14: Wie verändert Covid-19 die Zusammenarbeit?

Nach der Corona-Pandemie werden Arbeit und Arbeitsplätze neu gedacht werden müssen. Ein gutes Human Resources Management sollte deshalb schon jetzt das Unternehmen auf den Wiedereinstieg vorbereiten. Welche Teamwork-Modelle PersonalerInnen künftig aufgreifen sollten, weiß Josef Scheff, Leiter des neuen UNI for LIFE-Masterlehrgangs Human Resource Management.  

Josef Scheff, Institut für Personalpolitik
josef.scheff(at)uni-graz.at

 

# 15: Wie führe ich mein Team durch die Krise?

Ausnahmesituationen verlangen alle Beteiligten immer auch enorme psychische Leistungen ab. Was Führungskräfte jetzt tun können, um ihr Team bestmöglich durch die Krise zu navigieren, erklärt Arbeitspsychologe Paul Jimenez, der Betroffene auch zu einer Kurzbefragung einlädt: https://www.tinyurl.com/teamb20

Paul Jimenez, Institut für Psychologie
paul.jimenez(at)uni-graz.at

 

# 16: Wie vermeiden wir den wirtschaftlichen Totalabsturz?

Welche Auswirkungen Covid-19 auf unterschiedliche Lebensbereiche haben wird, kann derzeit noch niemand genau vorhersagen. Mit welchen Mitteln und Vorgehensweisen wir die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen in möglichst überschaubaren Grenzen halten können, analysiert der Historiker Walter M. Iber.

Walter M. Iber, Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte
walter.iber(at)uni-graz.at

 

# 17: Folgen dem Virus autokratische Strukturen?

Telefondatenüberwachung, Verschiebung von Wahlen, Verbot von Demonstrationen: Was derzeit zum Schutz der Bevölkerung vor einer Ansteckung mit dem Covid-19 Virus geschieht, birgt auch die Gefahr, autokratische Strukturen zu begünstigen. Wie sich diese in eine Demokratie einschleichen können und was die Corona-Krise für autoritäre Staaten bedeutet, erklärt Südosteuropa-Experte Florian Bieber.

Florian Bieber, Zentrum für Südosteuropastudien
florian.bieber(at)uni-graz.at

 

# 18: Befinden wir uns im Krieg?

Kriegsrhetorik, Propaganda, Populismus: Wieso viele Staatschefs momentan zu martialischer Rhetorik greifen, wie ihnen das nützt und ob sie damit nicht zu weit gehen, beleuchtet Barbara Stelzl-Marx, Professorin für europäische Zeitgeschichte und Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung. Für ihre Forschungsarbeit wurde sie 2020 zur „Wissenschafterin des Jahres“ ausgezeichnet.

Barbara Stelzl-Marx, Institut für Geschichte
barbara.stelzl-marx(at)uni-graz.at

 

#19: Was bedeutet Altsein in Krisenzeiten?

Wie verändert das Virus gesellschaftliche Einstellungen zum Thema Alter(n)? Welche Rolle spielt die Corona-Krise für das intergenerationelle Zusammenleben? Welche Altersbilder und -diskurse werden – auch im internationalen Vergleich - sichtbar? Kulturwissenschafterin Ulla Kriebernegg untersucht die (medialen) Darstellungen von intergenerationeller Solidarität, Vulnerabilität und Altersdiskriminierung in Zeiten von Corona.
               
Ulla Kriebernegg, Institut für Amerikanistik
ulla.kriebernegg(at)uni-graz.at

 

Alle ExpertInnen beantworten E-Mail-Anfragen in der Regel sehr rasch. Sollten Sie sie dennoch nicht erreichen können, melden Sie sich bitte bei der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Universität Graz. Wir unterstützen Sie gerne bei der Kontaktaufnahme. 

Rückfragehinweis: 
Joachim Hirtenfellner  
Pressesprecher der Universität Graz 
Tel.: 0316/380-1018 
E-Mail: Joachim.hirtenfellner(at)uni-graz.at  

 

>> Zur ExpertInnen-Liste der uniko (österreichische Universitätenkonferenz)

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