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Schweigekanzler

Wort und Unwort des Jahres stehen fest. Jury wählte aus 2103 Einsendungen jeweils 10 Kandidatenwörter pro Kategorie aus

Vielleicht das Spannendste gleich vorweg: es haben um 27 Prozent mehr Personen an der Wahl zum Österreichischen Wort des Jahres 2018 teilgenommen als im Vorjahr. Weniger überraschend ist wohl, wie sie ausgegangen ist. Bereits bei der Vorwahl hat sich herausgestellt, dass "Schweigekanzler" und zumindest der Sieger aus der Kategorie Jugendwort "Oida" hoch im Rennen sind. Zum Unwort des Jahres wurde "Datenschutzgrundverordnung" gekürt. Am 3. Dezember 2018 tagte die Jury, die sich jedes Jahr rund um den Grazer Linguisten Rudolf Muhr versammelt. Sie filtrierte aus einem Konglomerat aus 1213 Wörtern der Vorwahl die Siegerwörter. Heute wurden die Ergebnisse über die Austrian Presse Agentur bekannt gegeben. Die Wahl wird von der Universität Graz unterstützt.

Beim Wort Schweigekanzler handle es sich um einen "teminologischen Wiedergänger, da es bereits 2005 Wort des Jahres war", schreibt die ExpertInnengruppe in ihrer Begründung. Neben Wort, Unwort und Jugendwort des Jahres schafften es "Was ist mit Ihnen, Frau Minister!?" als Spruch und "Man kann sicher von 150 Euro im Monat leben" als Unspruch des Jahres 2018 auf die Hitliste. Die Jury besteht aus insgesamt elf Personen, davon sind neun Mitglieder an den vier Grazer Universitäten. Alle Informationen zum Ergebnis auf der Webseite des Forschungszentrums Österreichisches Deutsch.

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