Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Von Sprache bis Sport

Freitag, 16.03.2018, Mitarbeiten, Studieren, Universität

Sonderausstellung dokumentiert vielfältige Uni-Projekte zur Begegnung mit Geflüchteten

Zimmer frei? Diese Frage stellt die neue Sonderausstellung, die am 14. März 2018 im UniGraz@Museum eröffnet wurde. Gemeint ist damit eine Bleibe für jene Menschen, die in den letzten Jahren nach Europa gekommen sind, auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Armut. WissenschafterInnen der Uni Graz suchen seit 2015 in Projekten mit Studierenden die Begegnung mit ihnen, um sie bei der Integration in unsere Gesellschaft zu unterstützen. Die Schau dokumentiert anhand von Fotos, Film und einigen Objekten die vielfältigen Aktivitäten in mehreren steirischen Gemeinden.

Angestoßen von Barbara Reiter und in der Folge von der Lehrenden am Institut für Philosopie engagiert mitgetragen, nahmen die Initiativen ursprünglich an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät ihren Ausgang. Kulturanthropologe Helmut Eberhart, damals Studiendekan, und Kurator der aktuellen Ausstellung, ließ bei der Eröffnung die Entwicklung von den Anfängen bis zur Umsetzung der Projekte Revue passieren: von Deutschkursen bis zu Erzählcafés, unterstützt durch DolmetscherInnen, von gemeinsamem Kochen und Backen bis hin zu Sportangeboten und PC-Kursen. „Wir wollten raus in die Gemeinden“, unterstrich Eberhart. In Kooperation mit der Caritas wurden Semriach und Wildon als erste ausgewählt. „Ziel war immer, die geflüchteten Menschen mit der ansässigen Bevölkerung zusammenzubringen.“

Insgesamt über 400 Menschen haben an den in der Sonderschau dokumentierten Aktivitäten mitgewirkt. Nikolaus Reisinger, Leiter der Universitätsmuseen, dankte neben den GestalterInnen der Ausstellung auch allen, die im Rahmen der zahlreichen Initiativen mit ihrem Einsatz zur Verfügung standen. Vizerektor Peter Scherrer betonte darüber hinaus die Aufgabe einer Universität, „gesellschaftliche Phänomene aufzuzeigen und wissenschaftlich zu analysieren“ sowie auf die Bedeutung von „Museen als ein Hort von Geschichten und Objekten, die auf die Vergangenheit verweisen, aber auch auf die Zukunft, für die wir uns rückblickend hoffentlich nicht schämen müssen.“

Die Ausstellung ist bis 6. Juli 2018 zu sehen.

Am Ende der Woche schloss eine wissenschaftliche Tagung nahtlos an das Thema an. Unter dem Titel "Migration" hielten Suzan Ilcan, University of Waterloo, am 15. März, sowie Moira Inghilleri, University of Massachusetts Amherst, am 16. März jeweils eine Keynote Lecture. Es war die bereits die zweite Tagung, die die Geisteswissenschaftliche Fakultät zu diesem Thema und im Rahmen der Refugee Aid-GEWI veranstaltete.

>> Rückblick auf den interdisziplinären Workshop mit dem Titel „Aktuelle Forschung zu Migration/Flucht/Diversität an der Uni Graz"

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:


Ende dieses Seitenbereichs.