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Werbung als Wissenschaft

Dienstag, 02.10.2012, uni.on > Universität, Universität, Studieren, Forschen, Geisteswissenschaften, Presse und Kommunikation, uni.on > Top News

Ringvorlesung an der Uni Graz auf der Spur eines Massenphänomens

Ob frühmorgens in der Zeitung und Radio, tagsüber an der Straßenecke oder abends zwischen den Nachrichten und der Primetime: Werbung ist aus dem gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Oftmals kann sie neben Begeisterung für eine Sache oder Produkt auch das Gefühl von Belästigung und die Befürchtung, beeinflusst zu werden, hervorrufen. Eine Ringvorlesung an der Karl-Franzens-Universität Graz rückt in diesem Wintersemester des Alltagsphänomens „Werbung“ in das Rampenlicht und beleuchtet unterschiedliche Aspekte dieser kulturellen Erscheinungsform.

An elf Donnerstagen erklären WissenschafterInnen der Anglistik, Kunstgeschichte, Musik- und den Sozialwissenschaften die Kernpunkte des Themas sowie unterschiedliche Zugänge in der Forschung. Initiiert wird diese semesterweite Veranstaltung von der Kunsthistorikerin Dr. Eva Klein und der Musikwissenschafterin Dr. Beate Flath, die sich in ihren Forschungen verstärkt dem Themenfeld der Werbung widmen. Den Auftakt bildet die Vorlesung des österreichisches Hollywood-Komponisten Walter Werzowa am 11. Oktober 2012. Der Profi gibt Einblicke in die Praxis der Musikproduktion für Werbung. Die Veranstaltung ist kostenlos und für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

 

„Transdisziplinäre Ringvorlesung zu Aspekten des Alltagsphänomens Werbung“
Termine: donnerstags, 17 bis 18:30 Uhr
Ort: HS 15.05, RESOWI-Zentrum
Die Teilnahme ist kostenlos



Programm im Detail

Univ.-Prof. Dr. Thomas Foscht, Institut für Marketing der Uni Graz, nimmt eine Einordnung des Themas Werbung aus marketingtheoretischer Sicht vor.

 

Dr. Beate Flath und Dr. Eva Klein stellen aus musikwissenschaftlicher bzw. kunstgeschichtlicher Perspektive in je einer Lehrveranstaltungseinheit die beiden Medien Sound und Bild vor.

 

Univ.-Prof. Dr. Jörg Matthes, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, behandelt kommunikationswissenschaftliche Aspekte.

 

Soziologische Fragestellungen thematisieren Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Werner Jauk, Institut für Musikwissenschaft, sowie Univ.-Prof. Dr. Manfred Prisching, Institut für Soziologie der Universität Graz.

 

Univ.-Doz. Dr. Univ.-Prof. Barbara Aulinger, Institut für Kunstgeschichte, erörtert das Zeichen als Kommunikationsmittel im gesellschaftlichen Kontext am Beispiel des NS-Plakates; in der von Herrn
Univ.-Prof. Dr. Bernhard Kettemann, Institut für Anglistik, abgehaltenen Lehrveranstaltungseinheit stehen Semiotik und Semantik von Werbebotschaften im Zentrum.

 

Univ.-Prof. Dr. Alison Clarke aus Großbritannien - derzeit am Institut für Design an der Universität für angewandte Kunst in Wien tätig – bearbeitet den antikapitalistischen Diskurs der 70er Jahre im Kontext der Werbung.

 

Univ.-Prof. Dr. Edgar Lein, Institut für Kunstgeschichte, analysiert ikonografisch in einer weiteren Einheit das „Schock-Advertising“ der Firma Benetton.

 

Den Abschluss bildet der Vortrag von Mag. Eberhard Schrempf, Leiter der Creative Industries Styria und Initiator von City of Design, der die Betrachtungen des Themas Werbung durch einen weiteren Blick aus der Praxis abrunden wird.

 


Kontakt:
Dr. Eva Klein
Institut für Kunstgeschichte
Karl-Franzens-Universität Graz
Tel.: + 43 316 380-8136
E-Mail: eva.klein@uni-graz.at    

 

Dr. Beate Flath
Institut für Musikwissenschaft
Karl-Franzens-Universität Graz
Tel.: + 43 316 380-2412
E-Mail: beate.flath@uni-graz.at

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