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Whistleblowing

Dienstag, 23.02.2021, Universität, Forschen

Hilft Verpfeifen gegen Korruption? Zwei NachwuchswissenschafterInnen untersuchen die arbeitsrechtlichen Auswirkungen einer EU-Richtlinie, die in Österreich umgesetzt werden muss.

Held oder Verräter? Bei Julian Assange und Edward Snowden scheiden sich die Geister. Auch im Berufsleben stellt sich die Frage: Was tun, wenn man Missstände und Rechtsverletzungen in Unternehmen bemerkt? Nur wenige Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bieten den HinweisgeberInnen ausreichenden Schutz. Das soll die sogenannte Whistleblower-Richtlinie der EU ändern. Österreich muss diese Bestimmung bis Ende 2021 in ein Gesetz gießen. Es sollen Systeme eingerichtet werden, die eine gesicherte Mitteilung sensibler Informationen gewährleisten. Denise Posch und Christian Kollau, NachwuchswissenschafterInnen am Institut für Arbeitsrecht und Sozialrecht der Universität Graz, untersuchen die arbeitsrechtlichen Auswirkungen.

„Ein Hinweisgebersystem birgt neben den positiven Grundgedanken von mehr Transparenz und Bekämpfung von Kriminalität auch Gefahren“, schildern Denise Posch und Christian Kollau die Ausgangslage. „Sinn und Zweck könnten durch eine missbräuchliche Nutzung oder fehlerhafte Ausgestaltung ad absurdum geführt werden. Es liegt an uns JuristInnen, dieser Unsicherheit durch fundierte Rechtsauslegung entgegenzuwirken.“


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