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Zwischen Freiheit und Herrschaft

Neues Buch zeichnet ein facettenreiches Bild vom „Ambivalenzraum Universität“

Die Universität als Ort der Freiheit – für Forschung, Lehre und die eigene Selbstverwirklichung. Dieses Idealbild bestimmt die Erwartungen vieler, die in der Wissenschaft oder im wissenschaftlichen Umfeld tätig sind. Das gilt auch für Dr. Doris Pany vom Schreibzentrum und Dr. Gerald Lind vom DocService der Uni Graz, HerausgeberInnen des Bandes „Ambivalenzraum Universität“, der am 14. Juni 2016 im Lokal Cofeba präsentiert wurde. In ihrer Publikation wird das erwähnte Ideal einem Realitätscheck unterworfen, indem es der Wirklichkeit in einer hierarchisch strukturierten Organisation gegenübergestellt wird.

„Es ist ein bisschen wie in einer unglücklichen Liebesbeziehung“, zieht Gerald Lind einen Vergleich. „Die Erwartungen an die Freiheit an der Universität treffen auf Notwendigkeiten der Anpassung, wenn wir erfolgreich sein wollen.“ Die acht AutorInnen des Buchs – vom Professor bis hin zu ehemaligen Studierenden, die heute als KünstlerInnen tätig sind – zeichnen mit ihren Texten ein facettenreiches Bild dieser Liebesbeziehung zur Universität. Dabei gibt die Publikation subjektive Positionen wieder – mit autobiographischen, programmatischen und auch wissenschaftlichen Texten.
Pany und Lind legen den Band, der in der Reihe „Relationen – Essays zur Gegenwart“ im Neofelis Verlag erschienen ist, all jenen ans Herz, denen Universität, Wissenschaft und Wissenschaftspolitik ein Anliegen sind.

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