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Thursday, 21 March 2019

Das FWF-doc.funds-Programm „Molecular Metabolism“ geht an die Universität Graz

Das Programm doc.funds des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF zielt darauf ab, Qualitätsstandards in der Doktoratsausbildung zu setzen und die Karrierechancen exzellenter junger WissenschafterInnen zu fördern und zu sichern. Durch die konkrete Finanzierung von DoktorandInnen-Stellen leistet das doc.funds-Programm zudem einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Forschungsraums und seiner Humanressourcen. Mitte März 2019 fiel die Entscheidung, sechs mit insgesamt 11 Millionen Euro geförderte doc.funds-Projekte zu bewilligen. Diese sind an der Universität Graz, der TU Graz, der Universität Wien sowie der Medizinischen Universität Wien angesiedelt.


Universität Graz, "Molecular Metabolism"
Koordinatorin und Vizekoordinator: Monika Oberer und Stefan Schild, Institut für Molekulare Biowissenschaften

„Molekularer Metabolismus“ ist ein internationales und interdisziplinäres Ausbildungsprogramm für Doktoratsstudierende der Molekularen Biowissenschaften an der Universität Graz. Das Trainingsprogramm wird von zehn Wissenschafterinnen und Wissenschaftern getragen, die Veränderungen des Stoffwechsels bedingt durch Alterung, Ernährung und bakterielle Infektionen untersuchen. Ein besonderes Merkmal ist dabei die Möglichkeit, dass junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter ihre Forschungsfragen mit einem großen Spektrum verschiedener Modellorganismen behandeln können. Die untersuchten Fragestellungen haben hohe wissenschaftliche und gesellschaftliche Relevanz, da die untersuchten metabolischen Prozesse mit vielen Krankheitsbildern assoziiert sind. Das Programm zielt darauf ab, Absolventinnen und Absolventen die beste Ausbildung zu bieten, damit sie zu führenden Expertinnen bzw. Experten in einer wissensbasierten Gesellschaft werden. Ein Rotationsschema der Studierenden in verschiedene Labore, eine breite Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten und eine Stärkung der internationalen Sichtbarkeit in Form von Publikationen und Auslandsaufenthalten tragen darüber hinaus zum Mehrwert für die Doktoratsstudierenden bei.


Technische Universität Graz und Universität Graz,
CATALOX – CATalytic mechanisms and AppLications of Oxidoreductases
Koordinator:
Robert Kourist, Institut für Molekulare Biotechnologie der TU Graz

Die doc.funds-Initiative CATALOX bringt 10 junge Forscherinnen und Forscher zusammen, um gemeinsam die Mechanismen und Anwendungen sogenannter Oxidoreduktasen zu untersuchen. Diese Biokatalysatoren bilden die größte Klasse an Enzymen und spielen eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel. Das zugehörige Doktoratsprogramm ist Teil einer Zusammenarbeit zwischen der TU Graz und der Universität Graz im Rahmenprogramm „NaWI Graz“. Im Rahmen der wissenschaftlichen Ausbildung profitieren die Doktorandinnen und Doktoranden vom internationalen Ansehen der beteiligten Arbeitsgruppenleiterinnen und -leiter sowie von den fokussierten Forschungsprojekten. Die engen Zusammenarbeit mit dem Austrian Centre of Industrial Biotechnology (ACIB) stellt einen zusätzlichen Mehrwert für die Doktorandinnen und Doktoranden dar, insbesondere im Hinblick auf mögliche Anwendungsbereiche der gewonnenen Erkenntnisse. Der interdisziplinäre Ansatz bietet den Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern die Möglichkeit, sich auf attraktive Karriereoptionen in Forschung und Entwicklung vorzubereiten. Das einzigartige Umfeld erlaubt es, detailliertes Wissen in den Kerngebieten der Biokatalyse und Biotechnologie – von der organischen Synthese, mechanistischen Enzymologie, Enzym Engineering, Strukturbiologie bis hin zur Prozesstechnik – zu erwerben.

 

>> Mehr zu den weiteren Projekten

 

doc.funds 2019
Mit Ausschreibungsende Mitte Mai 2018 langten 28 Anträge mit einem Antragsvolumen von rund 45 Millionen Euro beim FWF ein. Auf Basis der bewährten schriftlichen Begutachtung durch internationale Expertinnen und Experten wurden 13 sehr gut bis exzellent begutachtete Konsortien zu einem Hearing Ende Februar 2019 vor der doc.funds-Jury eingeladen. Die Jury setzte sich aus elf renommierten WissenschafterInnen aus dem europäischen Raum sowie dem außereuropäischen Ausland zusammen.

Auf Basis der Hearings sowie der internationalen Fachgutachten erstellte die doc.funds-Jury in ihrer Sitzung Anfang März 2019 eine klare Entscheidungsempfehlung, der sich das FWF-Kuratorium in seiner 72. Kuratoriumssitzung anschloss. Damit können 56 DoktorandInnen-Stellen finanziert werden. Gemeinsam mit den von den Forschungsstätten zusätzlich zur Verfügung gestellten Stellen sind es sogar mehr als 70 neue Doktorandinnen und Doktoranden, die für einen Zeitraum von vier Jahren gefördert werden können.

 

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