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Beziehungsarbeit

Donnerstag, 18.04.2019, Universität

Was Zentraleuropa und Balkanländer verbindet: Ausstellung „Wir und Passarowitz“ reist in die Türkei, nach Rumänien und Serbien 

Dass heute Zentraleuropa und die Balkanländer intensive Beziehungen pflegen und eine enge Zusammenarbeit verbindet, hat seinen Ursprung vor 300 Jahren. 1718 schlossen das Osmanische Reich und die Habsburgermonarchie einen Friedens- und einen Handelsvertrag in Passarowitz, dem heutigen Požarevac im Nordosten Serbiens. Anlässlich des Jubiläums konzipierte Historiker Harald Heppner, langjähriger Professor für südosteuropäische Geschichte an der Universität Graz, im Vorjahr eine Sonderausstellung im Landeszeughaus in Graz. 
„Wir und Passarowitz. 300 Jahre Auswirkungen auf Europa“ wurde inhaltlich sowie gestalterisch angepasst und ist es im Laufe des Jahres im Österreichischen Kulturforum in Istanbul (Türkei), im Banater Nationalmuseum in Timişoara/Temeswar (Rumänien), im Nationalmuseum von Požarevac/Passarowitz (Serbien) sowie in weiteren serbischen Städten wie etwa Novi Sad zu sehen.

Harald Heppner geht es mit der Ausstellung um die Bedeutung der Geschichte für die Gegenwart – die sich auch im Untertitel „300 Jahre Auswirkungen auf Europa“ manifestiert. Dazu unterscheidet der Historiker zwischen den Begriffen Vergangenheit und Geschichte: „Vergangenheit existiert, einerlei ob wir uns mit ihr beschäftigen oder nicht, denn dieser Begriff deckt alles ab, was nicht mehr zum Jetzt zählt. Geschichte hingegen umschreibt die Summe des Wissens über die Zusammenhänge zwischen der zwangsläufig immer länger werdenden Vergangenheit, einer immer nur kurzen Gegenwart und einer bevorstehenden Zukunft." Zum historischen Wissen komme, so Heppner, tagtäglich etwas hinzu, das zu überprüfen und einzuordnen sei.

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