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Dialog zu Darfur

Montag, 15.04.2019, Universität

Rebellen verpflichten sich zum Schutz der Zivilbevölkerung: UNI-ETC begleitet Gespräche zur Konfliktlösung

Wie kann eine Krise gelöst werden, die mehrere hunderttausend Todesopfer gefordert hat? Der Darfur-Konflikt beherrscht seit mehr als 15 Jahren das zentralafrikanische Gebiet rund um in den Sudan. WissenschafterInnen der Universität Graz brachten ihr Know-how ein, um Wege aus dem Dilemma zu finden. Begleitet durch ExpertInnen des Europäischen Trainingszentrums für Menschenrechte und Demokratie an der Universität Graz (UNI-ETC), insbesondere durch Bernadette Knauder, sowie das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung verhandelten Ende März zwei einflussreiche Rebellengruppen in Stadtschlaining sowie Graz. Die hochrangigen Delegationen des Justice and Equality Movement (JEM) und des Sudan Liberation Movement/Minni Minnawi (SLM/A/MM) einigten sich auf ein Abschlussdokument, das Maßnahmen zur Verbesserung der Situation der binnenvertriebenen Zivilbevölkerung in der Krisenregion vorsieht. Außerdem wurden konkrete Schritte zur Beseitigung von Minen und anderen explosiven Kampfmittelrückständen vereinbart.

Die Verhandlungen sind Teil einer Dialogserie, die bereits 2012 vom Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung begonnen wurde und sich dem Schutz der Menschen, speziell Kindern, in der Krisenregion widmet. Die Gespräche bieten die Möglichkeit, das Vertrauen zwischen den Parteien zu stärken, ein Bewusstsein hinsichtlich der Langzeiteffekte des Konfliktes auf die Zivilbevölkerung zu schaffen und gemeinsam Handlungsoptionen zu entwickeln. Das Darfur-Projekt wird im Rahmen der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit von der Austrian Development Agency gefördert und sieht mehrere Dialogrunden und Workshops mit den Rebellengruppen vor.

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