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Erstmals erklärt

Montag, 28.01.2019, Studieren, Forschen

Studierende werfen in einer Ausstellung Licht auf die Herz-Jesu-Kirche

Mit dem Bau der Herz-Jesu-Kirche erreichte die sakrale Baukunst Ende des 19. Jahrhunderts in der Steiermark ihren Höhepunkt. Auch dem Bauherrn, Fürstbischof Johannes Baptist Zwerger, erwuchs „aus diesem Bau ein fortdauernder Ruhm“ – so beschrieb es ein unbekannter Autor im Jahr 1891 im Grazer Volksblatt. Eine gleichnamige Ausstellung wirft jetzt Licht auf seine Person und den Bau. Zwergers 125. Todestag im vergangenen Jahr nahmen Kunsthistorikerin Dagmar Probst und Studierende der Kunstgeschichte an der Universität Graz zum Anlass, um die Schau zu konzipieren. Sie wurde vergangene Woche eröffnet und ist noch bis zum 24. April 2019 in der Arkadengalerie sowie im Pfarrmuseum der Pfarre Herz Jesu zu sehen.

Die Ausstellung thematisiert drei Schwerpunkte: Die Person des Bischofs Johannes Baptist Zwerger, die Baugeschichte der Kirche – die von Zwergers Hartnäckigkeit geprägt war – sowie die Künstler, die am Bau und an der Ausgestaltung beteiligt waren. „Die Studierenden arbeiteten dabei mit teilweise noch nie gezeigten und bearbeiteten Werken und veröffentlichten ihre Objektforschungen im Ausstellungsleitfaden, der nun die BesucherInnen begleitet“, weiß Dagmar Probst. „Der Leitfaden erklärt den Großteil der gezeigten Exponate, wie zum Beispiel originale Entwurfszeichnungen des Architekten Hauberrissers oder die originalen Vorzeichungen für die Wandgemälde in der Kirche“, führt Friedrich Bouvier von der Pfarre Herz-Jesu weiter aus. Er leitete gemeinsam mit Dagmar Probst die der Ausstellung zugrundeliegende Lehrveranstaltung am Institut für Kunstgeschichte.

Die Studierenden forschten nicht nur inhaltlich, sondern organisierten die Ausstellung praktisch mit, indem sie sich an der Konzeption, Planung und an der Umsetzung beteiligten. Sie beschäftigten sich in Kleingruppen mit Aufgaben wie Ausstellungs- und Textgestaltung, Medien-, PR- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Layoutdesign für den Leitfaden und unterstützten den Ausstellungsaufbau. So erhielten sie umfassende Einblicke in die kuratorische Tätigkeit und nahmen am Prozess des Ausstellungsmachens aktiv teil.

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