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Ins Tun kommen

Mittwoch, 29.09.2021, Universität, Studieren, Forschen

Die ersten Forschungsprojekte, die die Uni Graz auf ihrem Weg zur Unternehmensgründung unterstützt, stehen fest

Von der Idee zur Anwendung, vom Labor oder Schreibtisch zur Unternehmensgründung – mit Hilfe der Universität Graz. Diesem Ziel kommen einige ausgewählte Forschende sowie MitarbeiterInnen aus dem administrativen Bereich nun einen großen Schritt näher. Im Rahmen der beiden kompetitiven Förderschienen „Spin-off Lab“ und „Start-up Werkstatt“ wurden drei Projekte bestimmt, die sich über eine finanzielle Förderung sowie ein umfassendes Beratungs- und Betreuungsservice freuen können. Diese Ideen haben das Rennen gemacht:

Spin-off Lab: „Viridi“
Fellow und zukünftiger Gründer:
Markus Hochegger
Host-Professorin: Katalin Barta Weissert, Institut für Chemie

Die ChemikerInnen Katalin Barta Weissert und ihr Mitarbeiter Markus Hochegger beschäftigen sich mit der Verwertung und Nutzbarmachung von Fetten und Lignin. Die so hergestellten Tenside sind wichtige Bestandteile von Waschmitteln, Kosmetika, Farben oder auch Lacken und damit eine nachhaltige Alternative zu ihren Pendants aus fossilen Rohstoffen wie etwa Erdöl. Das Projekt wurde auch deshalb ausgewählt, weil es sich inhaltlich bestens in den von der EU-Kommission ausgegebenen „Green Deal“ einfügt. Dieser Aktionsplan fördert effizient Ressourcennutzung und will damit den Übergang zu einer sauberen, kreislauforientierten Wirtschaft ermöglichen. Das Projekt startet mit 1. Oktober.

>> Mehr zum Spin-off Lab

 

Start-up Werkstatt: 
Dieses sechsmonatige Frühphasenprogramm soll die Teams dabei unterstützen, die Machbarkeit ihrer Ideen auszuloten.  Die Teams haben mit 1. Juli gestartet:

Projekttitel: „Digital Humanities Lab“
Gründungsteam: Christopher Pollin und Christian Steiner, Institut Zentrum für Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities

Die Idee des DH Labs ist die Servicierung von Galerien, Bibliotheken, Archiven, Museen und akademischer Bereiche bei der Digitalisierung von Kunst- und Kulturobjekten. Der Fokus liegt hier in der digitalen Langzeitverfügbarmachung der Daten mit Fokus auf die Nutzung durch GeisteswissenschafterInnen.

Projekttitel: „Fruchtfliegenfalle Bug Off“
Gründungsteam: Christian Pacher, Institut für Biologie, sowie Denada Bimi, Studierende der Betriebswirtschaft

Invasive Fruchtfliegen aus Asien stellen ein immer größeres Problem für die europäische Landwirtschaft dar. Hauptsächlich befällt diese Fliegenart Beerenobst und Rotweinkulturen. Christian Pacher möchte hier eine innovative Fliegenfalle mittels 3D-Druck-Verfahren herstellen und auf den Markt bringen. Als Verstärkung hat Denada Bimi zum Team gefunden.

>> Mehr zur Start-up Werkstatt

 

Im Rahmen des startup-uni.at-Inkubationsprogramms werden die ExpertInnen des Zentrums für Entrepreneurship die genannten Projekte mit betreuen und den ForscherInnen bei den wichtigen Schritten, die die Realisierung eines Start-up-Unternehmens abverlangt, zur Seite stehen. Und zwar maximal 18 Monate lang, bis aus den ersten Ideen konkrete Geschäftsmodelle inklusive fertigen Prototypen geworden sind. Die Teams profitieren dabei von der generellen Gründungsdynamik im Zuge des Start-up & Innovation Hubs Unicorn direkt am Campus der Universität Graz.

 

Auszeichnung für das Unicorn

Das Unicorn-Team darf sich übrigens auch über eine Auszeichnung für ihr Headquarter freuen: Der im April 2021 eröffnete Bau in der Leechgasse 5 wurde kürzlich mit dem BIGSEE Award in der Sparte „Public and commercial architecture“ ausgezeichnet. Hinter der Abkürzung BIG steckt das Centre for Creative Economy of Southeast Europe mit Sitz in Ljubljana, das kreative ArchitektInnen in den Regionen Südosteuropas untereinander sowie mit Wirtschaftstreibenden vernetzen möchte   >> mehr dazu.

Eine zweite prestigeträchtige Auszeichnung ist schon in Reichweite, denn das Gebäude – entworfen von den Architektinnen leb idris architektur und Iris Reiter – ist für den Bauherrenpreis nominiert. Dieser wird von der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs vergeben. Die Verleihung findet Mitte Oktober 2021 statt. 

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