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Krisen stemmen

Donnerstag, 21.10.2021, Universität, Katholische Theologie

Umfassendes Nachschlagewerk zum Thema Pandemien und Ethik erschienen

Die zusätzlichen Belastungen durch die Covid-Pandemie haben in überwiegendem Maße Frauen zu tragen – was sich vielfach negativ auf ihre Gesundheit auswirkt. Und ohne Solidarität zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, die in den letzten Monaten rasant weggebröckelt ist, lässt sich eine Krise nicht bewältigen. Das sind zwei Schlüsse, die renommierte AutorInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen im soeben veröffentlichten Sammelband „Pandemien und Ethik: Entwicklung – Probleme – Lösungen“ ziehen. „Die Ausnahmesituation fördert grundlegende soziale Schwächen zu Tage, die dringend behoben werden müssen“, fordert Mit-Herausgeberin Martina Schmidhuber, Professorin für Health Care Ethics an der Universität Graz.
Auch andere Konfliktzonen werden deutlich: So müssen neben dem Recht auf Gesundheit auch andere Menschenrechte – etwa auf freie Meinungsäußerung oder einen minimalen Lebensstandard – berücksichtigt werden. Die Neuerscheinung aus dem Springer-Verlag fasst verschiedenste Perspektiven auf die Pandemie zusammen und liefert konkrete Handlungsanweisungen für EntscheidungsträgerInnen in Medizin und Politik. Spannendes Detail am Rande: Ein Blick in die Geschichte hätte geholfen, aktuelle Probleme rascher zu lösen. „Zur Zeit der Pest sind Ärztinnen und Ärzte vor sehr ähnlichen Herausforderungen gestanden“, verweist Schmidhuber auf einen Beitrag im Band.

Andreas Reis, Martina Schmidhuber, Andreas Frewer (Hrsg.), Pandemien und Ethik: Entwicklungen – Probleme – Lösungen, Springer 2021, ISBN: 978-3-662-63529-2
 

 

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