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Warum sollen wir nicht alles glauben, was wir denken?

Montag, 29.07.2019, Forschen

Die Wissenschafterin Sonja Rinofner-Kreidl beschäftigt sich insbesondere mit der philosophischen Strömung der Phänomenologie. Sie untersucht, wie im Fühlen, Wollen, Handeln und Erkennen auf Gegenstände Bezug genommen und ein Realitätsanspruch sichergestellt wird

Die größten Herausforderungen eines philosophischen Denkens, wie ich es verstehe, liegen an der Schnittstelle zwischen Theorie und Erfahrung. Eine Schlüsselfrage der Wertforschung ist, wie mit den zeit- und kulturabhängi-gen Bedingungen umzugehen ist, unter denen Werte wie Wahrhaftigkeit, Würde oder Gerechtigkeit verwirklicht werden. Müssen wir angesichts dieser variablen Bedingungen annehmen, dass Werte gänzlich relativ und subjektiv sind? Oder gibt es Standards, die für bestimmte Anwendungskontexte auszuarbeiten sind? Zum Beispiel: Was bedeutet „würdevoll Altern“ in einem europäischen, afrikanischen oder asiatischen Land?

Sonja Rinofner-Kreidl arbeitet am Institut für Philosophie. Die Wissenschafterin beschäftigt sich insbesondere mit der philosophischen Strömung der Phänomenologie. Sie untersucht, wie im Fühlen, Wollen, Handeln und Erkennen auf Gegenstände Bezug genommen und ein Realitätsanspruch sichergestellt wird. Dies erfordert, den kognitiven Gehalt, leiblichen Ausdruck und Wertbezug der zugrundeliegenden Bewusstseinsvollzüge zu analysieren und nach verschiedenen Formen der Erfüllung von Intentionen zu fragen. Praktisch bedeutsam ist das Wissen über die Mikrostruktur menschlicher Erfahrungen auch für zentrale gesellschaftliche Themen wie etwa Globalisierung, soziale Konflikte und Fake News.

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