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Metal schweißt zusammen

Freitag, 27.11.2020, Forschen

Jugendkulturen geben Halt, vor allem in Krisenzeiten. Musik, Kleidung und Sprache verbinden. Welche Spuren die Corona-Pandemie in der heimischen Metal-Szene hinterlassen hat, untersucht Kulturhistoriker Peter Pichler.

Als „Aufrüttler“-Genre hat sich Heavy Metal – Schwermetall – in den 1970er-Jahren als eine Mischung aus Hardrock und Blues in England formiert und in der ganzen Welt in verschiedenen Nebenströmungen etabliert. Schwarze Kleidung, lange Haare, Lederjacken und Nietengürtel sind immer noch sichtbare Zeichen der Rebellion gegen Recht und Ordnung. „Unter dem Motto des Judas-Priest-Hits ,Breaking the Law‘ verkörpern Metaler auch heute – wenngleich etwas abgeschwächt – das Ideal der Gesetzeslosen, die gegen das Etablishment für Freiheit auftreten“, erzählt Peter Pichler. Er arbeitet in einem vom österreichischen Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Projekt die Geschichte der steirischen Heavy-Metal-Community auf. 

Mehr dazu in der aktuellen UNIZEIT

Video Peter Pichler

Peter Pichler (40) studierte an der Karl-Franzens-Universität und an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Heute ist er Kulturhistoriker an der Universität Graz. Er leitet das Forschungsprojekt: "Breaking the Law...?! Normenbezogenes klangliches Wissen in der Heavy Metal-Kultur" zur Geschichte der steirischen Heavy-Metal-Szene.

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